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8. Familienbericht der Bundesregierung vorgelegt: Mehr Zeit für Familie

Familien brauchen ausreichend Zeit für ihr Familienleben: für die Übernahme von Verantwortung und die gegenseitige Fürsorge zwischen den Generationen. Der Achte Familienbericht stellt deshalb eine familienfreundliche Zeitpolitik in den Mittelpunkt.

Zeit spielt im Leben der meisten Familien eine enorm wichtige Rolle. Zeit scheint immer zu knapp zu sein: Kindererziehung, Familienleben, die Pflege von Angehörigen, all das muss im Alltag gestemmt werden. Und diese Zeitknappheit hat einen erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit von Familien.

Das Thema Zeit steht nun im Mittelpunkt des Achten Familienberichts der Bundesregierung, dem das Bundeskabinett zugestimmt hat.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte acht Experten im Jahr 2010 damit beauftragt. Ziel war es zum Thema Zeit für Familien zu forschen und Konzepte für eine familienfreundliche Politik zu entwickeln.

Der Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, in jeder zweiten Wahlperiode einen Bericht über die Lage der Familien in Deutschland vorzulegen. Die Bundesregierung beauftragt mit der Ausarbeitung des Berichts jeweils eine Sachverständigenkommission und nimmt zu dem Bericht Stellung.

Elternzeit soll flexibler werde
Bei der Vorstellung des Berichtes betonte Schröder: „Wir wollen Zeitpolitik als eigenständiges Feld wirkungsvoller Familienpolitik etablieren.“

So sollen Eltern die dreijährige Elternzeit künftig flexibler gestalten können. Bisher können maximal zwölf Monate der Elternzeit bis zum Ende des achten Lebensjahres übertragen werden.

Diesen Anteil will die Bundesregierung auf 24 Monate erhöhen. So soll Eltern bis zum 14. Lebensjahr des Kindes ermöglicht werden, ihre Arbeitszeit mit Zustimmung des Arbeitgebers zu reduzieren oder zeitweilig auszusteigen.

Großelternzeit soll kommen
Außerdem kündigte Schröder den Ausbau der „Großelternzeit“ an. Alle berufstätigen Großeltern sollen die Möglichkeit bekommen – analog zur Elternzeit – ihre Arbeit zu reduzieren oder auszusetzen, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Bislang ist dies nur möglich, wenn das Kind der Großeltern jünger als 21 Jahre und in Ausbildung ist. Auch hier soll der Anspruch voraussichtlich drei Jahre betragen.

Schon jetzt sei es so, dass in 51 Prozent aller Familien die Großeltern in die Betreuung ihrer Enkelkinder eingebunden sei, betonte Schröder. Dieses wolle die Bundesregierung mit der Großelternzeit für alle nun erleichtern.

Auch Kommunen sind gefragt
Die Experten betonen in ihrem Bericht zudem, dass viele Zeitkonflikte von Familien ihren Ursprung in einer ungenügenden Abstimmung der verschiedenen "lokalen Taktgeber" haben. Eine Abstimmung zwischen den „Taktgebern“ einer Kommune (wie Schulen, Betreuungseinrichtungen, Handel, Arbeitgeber, Verkehrsbetriebe) könnten den Familienalltag sehr erleichtern, sagte Schröder. Die Bundesregierung wolle daher mit Hilfe ihrer bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ Angebote für eine kommunale Zeitpolitik erarbeiten und in Modellprojekten erproben.

Schröder bekräftigte zudem, dass die Bundesregierung am Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab August 2013 festhalte. Länder und Kommunen müssten zu ihren Zusagen des Ausbaus stehen. Noch seien nicht alle Gelder, die der Bund für diesen Zweck zur Verfügung gestellt habe, von den Ländern abgerufen worden.

Publikationsliste Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Deckblatt_Broschüre_FG_2007_2011

„familie gewinnt“

Die Wettbewerbe 2007-2009-2011

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familie gewinnt Broschüre 2011
Wettbewerb „familie gewinnt“
Wettbewerbsunterlagen
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Navigator familienfreundliche Arbeitswelt
Navigator Familienfreundliche Arbeitswelt
Hierbei handelt es sich um eine Broschüre, in der alle Adressen zur Beratung und Umsetzung einer familienbewussten Personalpolitik zusammengestellt wurden.
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Aus dem Projekt Balance von Familie und Arbeitswelt der Bertelsmann Stiftung:
Balance Familie Arbeitswelt
Balance von Familie und Arbeitswelt
Vorstellung des Projektes „Balance von Familie und Arbeitswelt“
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Unternehmertag OWL
Unternehmertag
Dokumentation zum Unternehmertag OWL vom 25.Oktober 2005
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Karriereknick Kinder
Karrierek(n)ick Kinder
Kolloquium zur Studie „Karrierek(n)ick Kinder“
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Kolloqiuum Kinder
Karrierek(n)ick Kinder
Zentrale Thesen der Studie „Karrierek(n)ick Kinder“
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Portal Mittelstand Familie
Mittelstand und Familie
Portal „Mittelstand und Familie“ - Der kostenlose Beratungsservice für familienbewusste Personalpolitik
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Erfolgsfaktor familienbewusste Personalpolitik
Erfolgsfaktor familienbewusste Personalpolitik
Mentoren-Ausbildung für familienfreundliche Arbeitsplätze in Unternehmen
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Familienverler 06
FamilienVerler
Servicebroschüre für Kinder, Eltern und Großeltern der Gemeinde Verl, 2006
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Balance zwischen Arbeit und Familie
Podcast - Balance zwischen Arbeit und Familie (mp3)
Podcast >>

Betriebliches Engagement Kinderbetreuung
"Betriebliches Engagement in der Kinderbetreuung"
Eine Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 
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Familienorientierte Personalpolitik
"Familienorientierte Personalpolitik"
Eine Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Forum 2/2006
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forum Zukunft Familie
"Zukunft Familie"
forum - Das Magazin der Bertelsmann-Stiftung
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Sven-Georg Adenauer

Landrat des Kreises Gütersloh

Um den Kreis Gütersloh zu einer der familienfreundlichsten Regionen Deutschlands zu machen, bedarf es einer Verzahnung von Zielen der Kommunen, der Wirtschaft und gesellschaftlicher Gruppen.


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Weitere Publikationen

Navigator 2013

familie gewinnt "Die Wettbewerbe 2007 - 2009 - 2011" Best Practice der Unternehmen im Kreis Gütersloh

familie gewinnt 2013 - Broschüre

Familienorientierte Personalpolitik

Leitfaden Potenzialberatung

Kinder Kinder ... (Familienwegweiser für: Halle (Westf.), Steinhagen, Versmold,
Werther (Westf.) und Borgholzhausen)

Auf die Plätze, fertig, los!
Familientipps für Freizeitspaß im Kreis Gütersloh

Tipps & Termine

Wiedereinstieg planen

Veranstaltungen für Berufsrückkehrende

Erlebniswochen 2014/ Ferien.Bilden.Schüler

Familienorientierte Personalpolitik

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Neues Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung


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